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Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung von Links zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die für dieses Projekt relevant sind oder die dazu beitragen können, ein tieferes exemplarisches Verständnis über die Prozesse und Umstände zu erlangen, welche möglicherweise in einem Zusammenhang mit der hier vorgestellten Neuinterpretation der Germania Magna stehen. Dabei handelt es sich um Veröffentlichungen unterschiedlicher Forschungsbereiche.

Die Sammlung umfasst:

  • Primärliteratur: Wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die Ergebnisse neuer Forschung präsentieren.
  • Sekundärliteratur: Wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die Primärliteratur zusammenfassen, analysieren oder interpretieren.
  • Vergleichende Literatur: Veröffentlichungen, die Ihnen exemplarisch ähnliche Prozesse und Umstände in anderen Kontexten aufzeigen.
  • Weitere Ressourcen: Links zu Websites, Datenbanken und anderen Ressourcen, die für die Neuinterpretation relevant sein können.

Die folgenden Publikationen sollen dabei helfen, bestimmte Fragestellungen exemplarisch zu beantworten, welche in einem möglichen Zusammenhang mit den notwendigen Prozessen und Vorgängen stehen, die für eine umfangreiche Landschaftstransformation erforderlich sind. Hierzu zählen beispielsweise Überlegungen über tektonische Bruchereignisse und Rift-Systeme, mit entsprechender Auswirkung auf maritime Rutschungsereignisse und die Entstehung neuer Sedimentationsbecken.


Anmerkungen zur Geografie der Germania Magna


Sven Mildner - Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemy - EVROPA TABVLA QVARTA – Quarta Europe Tabula continet Germaniam cum insulis sibi adiacentibus. Die Karte zu ''Magna Germania'' aus der im Original griechisch verfassten ''Geographike Hyphegesis'' des in Alexandria wirkenden Claudius Ptolemaios

a. Zur Längenbestimmung eines Ptolemäus-Grades:Ein Ptolemäus-Grad hat in der Germania Magna eine Breite von ungefähr 28 Kilometern:(▶ siehe Berechnung→) b. Anmerkung zur Verortung von Aliso bei Haltern am See und von Budoris (vmtl. später Divitia) bei Köln-Deutz:(▶ siehe Berechnung→) c. Definition Dark Earth als plötzliches Ereignis-Sediment („Event Deposit“):(▶ siehe Prüfkonzept→) d. Anmerkung zur Bezeichnung “Vistula Fluvius”: Basierend auf dieser Neuinterpretation wird der antike Vistula Fluvius nicht mit der modernen Weichsel in Polen, sondern als ein komplexes, weiter westlich gelegenes hydrologisches System im Bereich der Lausitz (Schwarze Elster/Spree/Oder-System) identifiziert. Die spätere Übertragung des Namens auf einen weiter östlich gelegenen Strom (d.h. auf die moderne Weichsel) wird dagegen als spätere Fehlinterpretation antiker Aufzeichnungen bzw. als Resultat einer fehlerhaften kartographischen Rückprojektion in der nachantiken Rezeption der ptolemäischen Koordinaten angesehen. Es wird postuliert, dass mittelalterliche und frühneuzeitliche Gelehrte nach einem Siedlungshiatus im 6. Jahrhundert n. Chr. (d.h. genau zwischen Antike und Mittelalter, wie hier→ … WeiterlesenAnmerkungen zur Geografie der Germania Magna

Die Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemaios durch Sven Mildner


Sven Mildner - Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemy - EVROPA TABVLA QVARTA – Quarta Europe Tabula continet Germaniam cum insulis sibi adiacentibus. Die Karte zu ''Magna Germania'' aus der im Original griechisch verfassten ''Geographike Hyphegesis'' des in Alexandria wirkenden Claudius Ptolemaios

DOI https://doi.org/10.31223/X5313TSven Mildner 0009-0005-8248-4866 In diesem Entwurf zu einer Neuinterpretation der Germania Magna beschreibt der Autor seine Annahme darüber, dass die Germania Magna noch in jüngster geologischer Zeit einer sehr viel umfassenderen Landschaftstransformation unterlag, als bislang angenommen, vermutlich bedingt durch die postglaziale Landhebung im Holozän, bzw. aufgrund einer möglichen Reaktivierung der kaledonischen Deformationszone (CDF) im Zuge einer späten Aktivitätsphase der alpidischen Orogenese und den damit einhergehenden tektonischen Aktivitäten in der oberen Erdkruste (siehe nachfolgenden Abschnitt). Weiterhin steht aber auch die Überlegung im Raum, ob vielleicht ein kosmisches Impaktereignis die Ursache einer solchen Reaktivierung der CDF gewesen sein könnte. Die Bedingungen, die jedenfalls zu erwarten wären, um den nachfolgend beschriebenen Vorgang auch ausreichend begründen zu können, würden wahrscheinlich ebenfalls mit bislang nicht korrekt zugeordneten oder falsch datierten Bruchereignissen größeren Ausmaßes einhergehen, die in Mitteleuropa folglich über mehrere Jahrhunderte hinweg immer wieder auch zu stärkeren Erdbeben geführt haben könnten und die uns … WeiterlesenDie Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemaios durch Sven Mildner

Kartenoverlay mit den geografischen Einheiten der Germania Magna


Germania Manga KML Kartenoverlay - ENTWURFv6 - von Sven Mildner with Improved Alignment for Vistula Flu., Suebus Flu., Viadua Flu. and Chalasus Flu.

29.04.2025 – Veröffentlichung eines ersten Entwurfs mit den geografischen Einheiten der Germania Magna als KML Overlay für Google Earth, mit der Übertragung der antiken Germania Magna auf die moderne Bundesrepublik Deutschland bzw. auf ein modernes WGS84-Koordinatensystem

Exkurs: Der Kontinentaldrift unter Berücksichtigung von Platons Beschreibung über Atlantis


Sven Mildner - Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemy - EVROPA TABVLA QVARTA – Quarta Europe Tabula continet Germaniam cum insulis sibi adiacentibus. Die Karte zu ''Magna Germania'' aus der im Original griechisch verfassten ''Geographike Hyphegesis'' des in Alexandria wirkenden Claudius Ptolemaios

– und weitere Überlegungen zur geologischen Geschichte Deutschlands hypothetischer Natur Eine andere Vorstellung über die Geschwindigkeit, mit der sich die Kontinente in der jüngeren Vergangenheit zeitweilig auseinander bewegt haben könnten, wäre wohl erforderlich, um eine sinnvolle Erklärung für die mögliche Aufschiebung Avalonias auf die baltische Kontinentalplatte zu finden (siehe hierzu auch Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung). Hierzu betrachten wir nachfolgend zunächst das von Platon beschriebene Atlantis, welches bekanntermaßen “eine im Atlantik gelegene Insel” gewesen sein soll, mit einer nord-südlichen Ausrichtung und von einer Größe, “die ganz Libyen übertrifft”. Zu Platons Zeiten verstand man darunter noch ganz Nordafrika, ohne Ägypten und die damals bekannten Teile Vorderasiens, (vgl. Wikipedia). Bei der Interpretation der nachstehenden Waldseemüller Weltkarte von 1507 zog der Autor zunächst das Colorado Plateau, bzw. die Four Corner Region, mit dem Monument Valley in Betracht, mit einer Ausdehnung von etwa 555 Kilometern mal 370 Kilometer (bzw. 3000 Stadien x 2000 Stadien), … WeiterlesenExkurs: Der Kontinentaldrift unter Berücksichtigung von Platons Beschreibung über Atlantis

Zur Längenbestimmung eines Ptolemäus-Grades in der Germania Magna


Bestimmung der Länge eines Ptolemäus Grades - Die Neuinterpretation der Germania Magna durch Sven Mildner

23.04.2025 – Mit der Neuausrichtung der Germania Magna Karte entsprechend dieser Interpretation ergibt sich gleichzeitig auch ein neuer Wert für die Länge eines Ptolemäus-Grades. Die nachfolgende Ausführung dient daher zur besseren Nachvollziehbarkeit des Rechenweges zur Bestimmung des richtigen Wertes. Zur Herleitung werden zunächst die beiden Flüsse herangezogen, die die Germania Magna im Osten und im Westen begrenzen.

A new tectonic model for the Laurentia-Avalonia-Baltica sutures in the North Sea: A case study along MONA LISA profile 3


Lyngsie, S.B. & Thybo, H.. (2007). A new tectonic model for the Laurentia−Avalonia−Baltica sutures in the North Sea: A case study along MONA LISA profile 3. Tectonophysics. 429. 201-227. 10.1016/j.tecto.2006.09.017.

DOI http://dx.doi.org/10.1016/j.tecto.2006.09.017 Abstract We present a new model for the lithospheric structure of the transitions between Laurentia, Avalonia and Baltica in the North Sea, northwestern Europe based on 2¾D potential field modelling of MONA LISA profile 3 across the Central Graben, with constraints from seismic P-wave velocity models and the crustal normal incidence reflection section along the profile. The model shows evidence for the presence of upper-and lower Palaeozoic sedimentary rocks as well as differences in crustal structure between the palaeo-continents Laurentia, Avalonia and Baltica. Our new model, together with previous results from transformations of the gravity and magnetic fields, demonstrates correlation between crustal magnetic domains along the profile and the terrane affinity of the crust. This integrated interpretation indicates that a 150 km wide zone, characterized by low-grade metamorphosis and oblique thrusting of Avalonia crust over Baltica lower crust, is characteristic for the central North Sea area. The magnetic … WeiterlesenA new tectonic model for the Laurentia-Avalonia-Baltica sutures in the North Sea: A case study along MONA LISA profile 3

What caused terrestrial dust loading and climate downturns between A.D. 533 and 540?


What Caused Terrestrial Dust Loading and Climate Downturns Between 533 and 540 A.D.? Scanning electron microscope (SEM) micrographs of particles from the ice core. (A, C, E, J) Sn-rich particles with one Fe-rich spherule in E. (B, D, F, G, H) Qualitative energy-dispersive X-ray microanalyses of compositions. (Note that the peak heights are not absolute so no scale is given for peak heights. This means that the relative heights of nearby spectral peaks provide a good estimate of relative abundances of these elements. In contrast, the relative heights of peaks with different energies are only loosely correlated to their relative abundance.) Four out of fi ve analyses are of Sn-rich particles. Analysis D shows a small but distinct Cu peak in addition to Sn peaks. The remaining analysis is of a Fe-rich spherule (F). (I) Ni-rich particle-analysis in Table 3. Ratios of backscattered and secondary electrons were adjusted to maximum the image quality: (A) 100% BSE (backscattered electron mode); (C, I) 50% BSE, 50% ILSE (in-lens secondary electron mode); (E) 90% BSE, 10% ILSE, (J) 50% BSE, 50% SE2 (standard secondary electron mode). Black arrows or lines point from particles to their spectra.

DOI https://doi.org/10.1130/2014.2505(23) Abstract Sn-rich particles, Ni-rich particles, and cosmic spherules are found together at four discrete stratigraphic levels within the 362–360 m depth interval of the Greenland Ice Sheet Project 2 (GISP2) ice core (72.6°N, 38.5°W, elevation: 3203 m). Using a previously derived calendar-year time scale, these particles span a time of increased dust loading of Earth’s atmosphere between A.D. 533 and 540. The Sn-rich and Ni-rich particles contain an average of 10–11 wt% C. Their high C contents coupled with local enrichments in the volatile elements I, Zn, Cu, and Xe suggest a cometary source for the dust. The late spring timing of extraterrestrial input best matches the Eta Aquarid meteor shower associated with comet 1P/Halley. An increased flux of cometary dust might explain a modest climate downturn in A.D. 533. Both cometary dust and volcanic sulfate probably contributed to the profound global dimming during A.D. 536 and 537 … WeiterlesenWhat caused terrestrial dust loading and climate downturns between A.D. 533 and 540?

Continental-scale temperature variability during the past two millennia


Summary of long-term trends in individual site-level proxy records.

DOI https://doi.org/10.1038/ngeo1797 Abstract Past global climate changes had strong regional expression. To elucidate their spatio-temporal pattern, we reconstructed past temperatures for seven continental-scale regions during the past one to two millennia. The most coherent feature in nearly all of the regional temperature reconstructions is a long-term cooling trend, which ended late in the nineteenth century. At multi-decadal to centennial scales, temperature variability shows distinctly different regional patterns, with more similarity within each hemisphere than between them. There were no globally synchronous multi-decadal warm or cold intervals that define a worldwide Medieval Warm Period or Little Ice Age, but all reconstructions show generally cold conditions between AD 1580 and 1880, punctuated in some regions by warm decades during the eighteenth century. The transition to these colder conditions occurred earlier in the Arctic, Europe and Asia than in North America or the Southern Hemisphere regions. Recent warming reversed the long-term cooling; during the period AD 1971–2000, … WeiterlesenContinental-scale temperature variability during the past two millennia

Seismic velocity structure of crustal intrusions in the Danish Basin


Simpli fi ed map of the main tectonic features in the Danish Basin and surrounding areas. Abbreviations: CDF = Caledonian Deformation Front; STZ = Sorgenfrei-Tornquist Zone; TF = Tornquist Fan (light grey); MNRFH = Mid North Sea-Ringkøbing-Fyn High; TESZ = Trans-European Suture Zone; DB = Danish Basin; CG = Central Graben; HG = Horn Graben; BG = Brande Graben; OG = Oslo Graben; SG = Skagerrak Graben. Inset shows location of study area in Europe. After Berthelsen (1992), MONA LISA Working Group (1997b) and Ziegler (1990).

DOI https://doi.org/10.1016/j.tecto.2011.11.019 We image the east- and westward extent of a crustal high-velocity body, the thickness of a layered sequence around the Moho at the flank of the body, and the uppermost mantle velocity along the 320 km long refraction and wide-angle reflection seismic profile ESTRID 2007 in the Danish Basin. Ray-tracing modelling of the seismic data reveals a high-velocity body (6.7-7.7 km/s between 10 and 30 km depth) with a lateral extent of at least 110 km. It is interpreted as an intrusive body of gabbroic composition. Moho depth is variable between 30 and 35 km along the profile. The crust is thin in a similar to 180 km wide zone approximately below the western part of the intrusive body and further westward in the basin area. The Pn velocity in the uppermost mantle is relatively low (similar to 7.8 km/s) beneath the thin crust whereas higher Pn velocities … WeiterlesenSeismic velocity structure of crustal intrusions in the Danish Basin

Mechanism for the Uplift of Gongga Shan in the Southeastern Tibetan Plateau Constrained by 3D Magnetotelluric Data


Jiang, Feng & Chen, Xiaobin & Unsworth, Martyn & Cai, Juntao & Han, Bing & Wang, Lifeng & Dong, Zeyi & Tengfa, Cui & Zhan, Yan & Zhao, Guoze & Tang, Ji. (2022). Mechanism for the Uplift of Gongga Shan in the Southeastern Tibetan Plateau Constrained by 3D Magnetotelluric Data. Geophysical Research Letters. 49. 10.1029/2021GL097394.

DOI http://dx.doi.org/10.1029/2021GL097394 Abstract Plain Language Summary Continent‐continent collisions are an important tectonic process and have controlled the formation of the modern continents. The India‐Asia collision is the best modern example and has produced both a high elevation plateau and the world’s highest mountain belts. A range of tectonic processes occurs during these collisions as the crust deforms including extrusion and perhaps crustal flow. Within these collision zones, there are locations of especially rapid uplift that have not been explained with existing geodynamic models. This paper investigates this process through a study of Gongga Shan—a mountain on the eastern edge of the Tibetan Plateau, where uplift continues at a rate of 2–3 mm per year and has formed peaks greater than 7,500 m in elevation. 3D inversion of an array of magnetotelluric data has produced a well‐constrained crustal resistivity model for the GGS area. It reveals that the GGS crust is … WeiterlesenMechanism for the Uplift of Gongga Shan in the Southeastern Tibetan Plateau Constrained by 3D Magnetotelluric Data

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