Die Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemaios durch Sven Mildner
DOI https://doi.org/10.31223/X5313TSven Mildner 0009-0005-8248-4866 In diesem Entwurf zu einer Neuinterpretation der Germania Magna beschreibt der Autor seine Annahme darüber, dass die Germania Magna noch in jüngster geologischer Zeit einer sehr viel umfassenderen Landschaftstransformation unterlag, als bislang angenommen, vermutlich bedingt durch die postglaziale Landhebung im Holozän, bzw. aufgrund einer möglichen Reaktivierung der kaledonischen Deformationszone (CDF) im Zuge einer späten Aktivitätsphase der alpidischen Orogenese und den damit einhergehenden tektonischen Aktivitäten in der oberen Erdkruste (siehe nachfolgenden Abschnitt). Weiterhin steht aber auch die Überlegung im Raum, ob vielleicht ein kosmisches Impaktereignis die Ursache einer solchen Reaktivierung der CDF gewesen sein könnte. Die Bedingungen, die jedenfalls zu erwarten wären, um den nachfolgend beschriebenen Vorgang auch ausreichend begründen zu können, würden wahrscheinlich ebenfalls mit bislang nicht korrekt zugeordneten oder falsch datierten Bruchereignissen größeren Ausmaßes einhergehen, die in Mitteleuropa folglich über mehrere Jahrhunderte hinweg immer wieder auch zu stärkeren Erdbeben geführt haben könnten und die uns … WeiterlesenDie Neuinterpretation der Germania Magna des Claudius Ptolemaios durch Sven Mildner